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Von den ersten Flexalen®-Projekten bis hin zum weltweiten Support: Der Werdegang von Jelmar van Beek

Im Gespräch mit Jelmar van Beek wird eines sofort deutlich: Seine Karriere bei Thermaflex lässt sich nicht anhand einer einzelnen Position beschreiben, sondern zeichnet sich durch einen roten Faden aus, der sich durch technische Verantwortung, praktische Problemlösung und enge Zusammenarbeit mit den Kunden zieht.

Von Anfang an

Jelmar kam im Juni 2002 als technischer Vertriebsingenieur für Dämmprodukte zu Thermaflex. Was ihn damals besonders anzog, war nicht nur das Unternehmen selbst, sondern eine ganz bestimmte Entwicklung: die Thermaflex AC-Rohrdämmung für die Kältetechnik. Dieser Fokus auf Innovation in der praktischen Anwendung gab den Ton für alles an, was danach folgte.

Im Laufe von mehr als zwei Jahrzehnten hat sich seine Rolle durch verschiedene Aufgabenbereiche weiterentwickelt. Er wechselte vom Vertriebsingenieur zum Projektingenieur, war in der Produktentwicklung tätig und ist nun als Flexalen®-Produktmanager tätig. Diese Vielseitigkeit hat nicht nur dafür gesorgt, dass seine Arbeit stets herausfordernd blieb, sondern ihm auch ein umfassendes Verständnis dafür vermittelt, wie Produkte, Projekte und Kundenbedürfnisse zusammenwirken.

“Ich habe in den letzten Jahren verschiedene Positionen bei Thermaflex bekleidet, was dafür sorgt, dass ich weiterhin vor zahlreichen Herausforderungen stehe.”

“Ich werde vor allem dann hinzugezogen, wenn konkrete Fragen auftauchen oder wenn der Kunde bei der Installation nicht weiß, wie er ein Problem lösen soll.”

Von Anfang an mit Flexalen wachsen

Jelmars Verbindung zu Flexalen® reicht bis in die Anfänge der Produktionslinie zurück. Er war von Beginn an dabei, als Thermaflex mit der Produktion des Systems begann – zunächst als Kundenbetreuer für die ersten Projekte in den Niederlanden und später als Projektingenieur.

In diesen ersten Jahren konzentrierte sich seine Arbeit auf technische Systeme und darauf, sicherzustellen, dass die Installationen vor Ort wie vorgesehen durchgeführt wurden. Was zunächst auf Deutschland beschränkt war, weitete sich nach und nach aus. Die Projekte gingen über die Niederlande hinaus, und sein Aufgabenbereich wuchs entsprechend mit.

Später kehrte er zu einer eher ingenieurwissenschaftlich ausgerichteten Tätigkeit zurück: “Damals bestand ein großer Bedarf an Ingenieuren, und so kehrte ich zu meinem alten Fachgebiet zurück.” Das ist zwar eine einfache Erklärung, spiegelt aber eine wichtige Eigenschaft in projektorientierten Unternehmen wider – Flexibilität. Aufgabenbereiche entwickeln sich dort weiter, wo der Bedarf am größten ist.

Was Projektunterstützung wirklich bedeutet

Heute ist Jelmar am engsten mit Flexalen Project Support verbunden. Bei seinem Beitrag geht es nicht darum, einen festgelegten Prozess von Anfang bis Ende zu befolgen. Stattdessen greift er dort ein, wo seine Erfahrung den größten Mehrwert bringt.

Er erklärt, dass er nicht mehr in jeder Phase im Detail involviert ist, sondern

“Es gibt mir Energie, wenn wir gemeinsam mit dem Kunden die richtige technische Entscheidung treffen und diese schließlich in die Praxis umsetzen können”, erklärte er.

In der Praxis bedeutet das oft, dass man sich einbringen muss, wenn die Dinge nicht ganz einfach sind.

Hier geht die Projektunterstützung über die Theorie hinaus. Es geht darum, klare und praktikable Lösungen für konkrete Situationen zu bieten.

Technische Lösungen, die in der Praxis funktionieren

Ein gutes Beispiel für diesen Ansatz ist ein Projekt auf Mallorca. Der ursprüngliche Plan, der vom Ingenieurbüro und vom Bauherrn ausgearbeitet wurde, sah vor, die Aushubarbeiten in den Gärten der Ferienanlage auf ein Minimum zu beschränken. Auf dem Papier ergab dies Sinn.

Nachdem sie sich jedoch gemeinsam vor Ort ein Bild gemacht hatten, schlugen Jelmar und das Thermaflex-Team eine andere Verlegung vor. Diese Alternative erforderte zwar mehr Material, machte die Verlegung jedoch insgesamt einfacher und effizienter.

“Letztendlich haben wir gemeinsam mit beiden Parteien eine Besichtigung des Resorts durchgeführt, und auf dieser Grundlage konnte Thermaflex eine optimalere Route vorschlagen.”

Dies ist ein deutliches Beispiel dafür, dass es bei der Projektunterstützung nicht darum geht, bereits getroffene Entscheidungen zu bestätigen. Vielmehr geht es darum, Annahmen zu hinterfragen und Lösungen zu finden, die sich in der Praxis bewähren – und nicht nur auf dem Papier.

Annahmen vermeiden und Erwartungen abstimmen

Eine der immer wiederkehrenden Herausforderungen bei Projekten sind unvollständige Informationen. Jelmar weist darauf hin, dass Annahmen manchmal unvermeidbar sind, aber stets mit Bedacht behandelt werden müssen.

Der Schlüssel liegt in der Transparenz. Wenn Annahmen getroffen werden, müssen diese dem Kunden klar und deutlich mitgeteilt werden. Dies trägt dazu bei, die Erwartungen zu steuern und spätere Probleme im Projektverlauf zu vermeiden.

Ein ähnlicher Ansatz kommt zum Tragen, wenn Prioritäten miteinander in Konflikt stehen. Lieferzeiten, Spezifikationen und Verfügbarkeit stimmen nicht immer überein. In solchen Situationen konzentriert sich Jelmar zunächst darauf, alle relevanten Informationen zu sammeln, einschließlich der getroffenen Vereinbarungen und der intern vorhandenen Flexibilität.

Manchmal ist die Lösung gar nicht technischer Natur. So kann beispielsweise die Aufteilung der Lieferungen dazu beitragen, dass mehrere Kunden angemessen betreut werden, ohne dass der Service insgesamt darunter leidet.

Teamübergreifende Zusammenarbeit

Die Projektbetreuung arbeitet nicht isoliert. Laut Jelmar liegt ihre Stärke in der engen Zusammenarbeit mit Vertrieb und Produktion.

“Die Stärke unserer Projektbetreuung liegt darin, dem Kunden auf der Grundlage unserer Systeme die beste Lösung anzubieten – vom Engineering bis zur Fertigstellung des Kundenprojekts.”

Diese Zusammenarbeit stellt sicher, dass das, was entworfen wurde, auch wie geplant produziert und geliefert werden kann. Außerdem ermöglicht sie schnellere Reaktionen, wenn Herausforderungen auftreten, da die richtigen Personen bereits aufeinander abgestimmt sind.

Qualität und Sicherheit als unverzichtbare Voraussetzungen

Keine Projektentscheidung kann ohne Berücksichtigung von Qualität und Sicherheit getroffen werden. Für Jelmar sind dies nicht nur Prioritäten, sondern Voraussetzungen für die Ausübung der Geschäftstätigkeit.

“Ohne Qualität gibt es kein Produkt, das man verkaufen kann, und man kann keinen Markt bedienen.”

Diese Einstellung prägt auch den Umgang mit Zeitplänen. Selbst wenn die Nachfrage hoch ist und der Druck steigt, hat Sicherheit Vorrang. Wenn dies zu Verzögerungen führt, ist dies eher eine unvermeidbare Folge als ein Kompromiss.

Sich wandelnde Erwartungen am Markt

Im Laufe der Jahre hat Jelmar beobachtet, wie sich die Erwartungen der Kunden gewandelt haben. Es besteht eine stärkere Nachfrage nach einer klaren Dokumentation und einem umfassenderen technischen Support, nicht nur in Bezug auf das Produkt selbst, sondern auch hinsichtlich seiner Anwendung.

Gleichzeitig entwickelt sich der Markt weiter. Immer mehr Unternehmen bieten Kunststoffrohrleitungslösungen an, und Niedertemperaturnetze gewinnen zunehmend an Bedeutung. Diese Entwicklungen kommen den Stärken von Systemen wie Flexalen zugute, insbesondere im Bereich der Fernwärme und bei zentralisierten Wärmepumpenanwendungen.

Er betont, dass man, um auf dem Laufenden zu bleiben, stets im Blick behalten muss, was in der Branche geschieht.

“Jeder bei Thermaflex muss seine Augen und Ohren offenhalten und dort präsent sein, wo unser Markt ist.”

Aus Jelmars Sicht ist einer der herausragenden Aspekte von Flexalen® die Fähigkeit von Thermaflex, das gesamte System im eigenen Haus herzustellen.

“Wir sind eines der wenigen Unternehmen, das in der Lage ist, das gesamte System mit einem vollständig schweißbaren Rohrleitungssystem vollständig im eigenen Haus herzustellen.”

In Verbindung mit einer breiten Palette an vorgefertigten Bauteilen trägt dies zu einer reibungslosen Montage und einer besseren Abstimmung zwischen Planung und Ausführung bei.

Wenn ein Projekt wirklich erfolgreich ist

Erfolg lässt sich nicht anhand einer einzelnen Projektphase definieren. Er ergibt sich aus dem Zusammenspiel der gesamten Kette: “Das Komplettpaket, das wir anbieten können: Engineering, Angebotserstellung, Fertigung, Lieferung und Unterstützung vor Ort.”

Wenn diese Faktoren zusammenkommen, kann Thermaflex die Erwartungen der Kunden erfüllen und in manchen Fällen sogar übertreffen.

“Ich bin stolz auf meine Arbeit, wenn dies von unseren Kunden bestätigt wird.”

Hinter den Kulissen

Rückblickend beschreibt Jelmar seinen Werdegang bei Thermaflex mit drei Worten: Verantwortung, Freiheit und Weiterentwicklung. Diese drei Aspekte erklären auch, warum er dem Unternehmen schon so lange treu geblieben ist.

Er schätzt die direkte Kommunikation und den Spielraum, seine Aufgaben selbst zu gestalten, während er gleichzeitig im Rahmen klarer Prozesse arbeitet.

“Ich schätze es, in direkten Kommunikationswegen zu arbeiten und die Freiheit zu haben, einen Teil meiner Aufgaben und Verantwortlichkeiten selbst zu gestalten.”

Gleichzeitig spielt die Zusammenarbeit nach wie vor eine zentrale Rolle. Die enge Zusammenarbeit mit Kollegen, um den zukünftigen Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, ist ihm sichtlich wichtig.

“Und das ist möglich, weil wir ganz einfach miteinander in Kontakt treten können.”

Suchen Sie Unterstützung bei einem Flexalen®-Projekt?

Ganz gleich, ob Sie ein Fernwärme-Netz planen oder Herausforderungen vor Ort bewältigen müssen – die richtige technische Unterstützung macht in der Praxis den Unterschied.

Die Projektunterstützung von Thermaflex Flexalen® konzentriert sich auf:

  • Frühzeitige Treffen der richtigen technischen Entscheidungen im Projektverlauf
  • Praktische Lösungen für Herausforderungen bei der Installation
  • Abstimmung von Design, Produktion und Auslieferung

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