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Nutzung der Überschusswärme von Bigadan in Horsens, Dänemark

Projekt-Einführung

Im Zusammenhang mit dem Ausbau des neuen Werks des dänischen Biomassekonsortiums Bigadan in Horsens hat die Fernwärme Horsens die Erlaubnis erhalten, die überschüssige Wärme aus verschiedenen Produktionsverfahren in ihrem Fernwärmenetz zu nutzen.

Standort

Horsens, Dänemark

Statistik
  • 2.000 Meter vorgedämmte PB-Rohre
Dauer

2 Jahre

Ziele

Fernwärme Horsens entschied sich für den Einsatz von vorgedämmten Flexalen-Kunststoffrohren anstelle von Stahlrohren. Ziel dieser Initiative war es, den Wartungsbedarf zu verringern und die Fließgeschwindigkeit, die Energieeffizienz und die Lebensdauer des Netzes zu verbessern.

Prozess der Bigadan-Pflanze Illustration

Projektablauf

Fernwärme Horsens nutzt effizient die überschüssige Wärme aus vier verschiedenen Quellen: Methankonzentration, Güllekühlung, CO₂-Kondensation und Biogasverflüssigung. Die überschüssige Wärme, die durch LBG, CO₂-Kondensation und Biomasseerzeugung erzeugt wird, wird gesammelt und in das bestehende Versorgungsnetz eingespeist, was zu einem Überschuss von ca. 8,3 MW führt. In Kombination mit Strom aus Wärmepumpen ergibt sich eine Gesamtwärmeleistung von rund 15,3 MW.

Um den effektiven Transport und die Verteilung dieser überschüssigen Wärme zu erleichtern, entschied sich Fernwärme Horsens für vorgedämmte Kunststoffrohre von Flexalen. Diese zukunftsweisende Lösung minimiert nicht nur den Wärmeverlust während des Transports, sondern verringert auch den Wartungsaufwand, verbessert die Durchflussrate, steigert die Energieeffizienz und trägt zur ökologischen Nachhaltigkeit bei, indem sie den gesamten ökologischen Fußabdruck des Projekts verringert.

Bei der Installation wurden sowohl vorgedämmte als auch ungedämmte Rohre verwendet. Die Rohre mit Durchmessern von Ø125 mm bis Ø225 mm wurden strategisch in verschiedenen Gebäuden verlegt und umfassen insgesamt etwa 2.000 Meter. Flexalen-Kunststoffrohre aus PB-Material wurden vor Ort in großen Längen fachgerecht verschweißt und kontinuierlich verlegt. Die bemerkenswerte Flexibilität und die schnelle Installation von Flexalen waren entscheidend für die Umsetzung des endgültigen Rohrsystems. Alle Rohre wurden in 12-Meter-Längen geliefert, wodurch die Biegungen im Projekt strategisch minimiert wurden und die außergewöhnliche Flexibilität des PB-Materials genutzt werden konnte. Bei größeren Abmessungen waren die vorgefertigten Flexalen-Bögen unverzichtbar, um eine nahtlose Installation in Gebäuden zu gewährleisten.

Das Schweißverfahren wurde von zertifizierten Schweißern mit großer Präzision und Zuverlässigkeit von Scanpipe im Spiegel- und Elektroschweißverfahren durchgeführt. Dieses Team trug dazu bei, dass der Projektzeitplan eingehalten werden konnte.

Ergebnisse

Das Projekt begann im Jahr 2022 und wurde Ende 2023 abgeschlossen. Die Umsetzung führte zu einem funktionierenden Fernwärmenetz für Horsens, das auf der Nutzung der überschüssigen Wärme aus dem Biomassekraftwerk basiert. Diese Initiative dient als Modell für innovative und nachhaltige Praktiken der umweltfreundlichen Ressourcennutzung. Die Wahl von vorgedämmten Flexalen-Kunststoffrohren bei diesem Projekt trägt auch zum Umweltschutz bei, da Energieverschwendung und Kohlenstoffemissionen reduziert werden.

Durch die Verwendung von Flexalen-Kunststoffrohren ist der Wartungsbedarf des Netzes während seiner gesamten Lebensdauer minimal. Die Fernwärme Horsens hat durch die Nutzung überschüssiger Wärme dazu beigetragen, die dänischen Umweltziele zu erreichen und die CO2-Bilanz des Landes zu verringern. Die Beteiligung von Thermaflex als Rohrlieferant an diesem Projekt erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Fernwärme Horsens und dem Schweißteam von ScanPipe. Wir schätzen die Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen, die für die Durchführung dieses Projekts von grundlegender Bedeutung waren.
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